Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungs- GmbH

Arbeitsgelegenheiten


Die Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungs GmbH (GBQ) bietet an den Standorten Alsenz und Marnheim Maßnahmen für Arbeitsgelegenheiten (AGH) und verwaltet in weiteren Einrichtungen gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten.

Bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in den Arbeitsgelegenheiten handelt es sich um langzeitarbeitslose Personen, die zu einem großen Teil schon seit mehreren Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen sind und im Bezug von ALG II stehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in der Regel für 6 Monate zugewiesen.

Ziele der Maßnahme

Wiederherstellung bzw. Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit
soziale und gesellschaftliche Integration
sinnstiftende Tätigkeit, Tagesstrukturierung
Steigerung der individuellen Belastbarkeit und Produktivität
Verbesserung des Bewerberauftritts durch Berufserfahrung, Zeugnis
Einüben von Basisqualifikationen (Pünktlichkeit, Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten, Zuverlässigkeit, Kontinuität)
Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt.

Arbeitsgelegenheiten (AGH) Auszug aus §16d SGB II Arbeitsgelegenheiten

(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte können zur Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, die für eine Eingliederung in Arbeit erforderlich ist, in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden, wenn die darin verrichteten Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind. § 18d Satz 2 findet Anwendung.
(6) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte dürfen innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren nicht länger als insgesamt 24 Monate in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden. Der Zeitraum beginnt mit Eintritt in die erste Arbeitsgelegenheit.
(7) Den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist während einer Arbeitsgelegenheit zuzüglich zum Arbeitslosengeld II von der Agentur für Arbeit eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen. Die Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts und auch kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne des Vierten Buches; die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz mit Ausnahme der Regelungen über das Urlaubsentgelt sind entsprechend anzuwenden. Für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.