Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungs- GmbH

Unternehmensphilosophie / Leitbild


Die Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH Donnersbergkreis wurde am 28.12.2004 gegründet. Gesellschafter sind der Landkreis Donnersbergkreis sowie die sechs Verbandsgemeinden im Donnersbergkreis. Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und Unterstützung von Arbeitslosen, insbesondere Jugendliche bis 25 Jahre, Langzeitarbeitslose, Ältere, Alleinerziehende sowie weitere Zielgruppen des Arbeitsmarktes mit komplexen Profillagen, zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig werden eine persönliche und soziale Stabilisierung und die Gewinnung einer persönlichen Perspektive angestrebt.

Der Zweck der Gesellschaft wird insbesondere verwirklicht durch:

Ø Beschäftigung der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger/innen durch Vermittlung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung im Aufgabenfeld gemeinnützige Arbeiten

Ø Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger/innen

Ø Vorbereitung zur Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt


Die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft verfügt derzeit über 2 Standorte mit Werkstätten (Alsenz und Marnheim).

Beschäftigt sind zur Anleitung, Betreuung und Begleitung der arbeitslosen Menschen und Jugendlichen Vorarbeiter, Anleiter, ein Arbeitspädagoge sowie Sozialarbeiter/innen.
Seit 2005 werden entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt, teilweise auch in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern.

Ziel ist es junge Menschen sowie arbeitslose Menschen zu fordern und zu fördern, nicht nur zu beschäftigen.

Nicht nur die schwierige Ausbildungsmarktsituation in Rheinland-Pfalz, sondern auch gerade der "geschlossene bzw. abbauende Arbeitsmarkt" stellt nach wie vor eine große Herausforderung an die Politik und Gesellschaft dar. Gerade arbeitslose Menschen, insbesondere auch Jugendliche und Langzeitarbeitslose, müssen ihre Chancen und Möglichkeiten erkennen, wahrnehmen und nutzen. Menschen in Arbeit bringen - Förden und Fordern - kann nur gelingen, wenn diese Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet, gefördert sowie gefordert werden.

Weiteres Ziel ist es die Bezieher/innen von Arbeitslosengeld II in enger Abstimmung mit dem Jobcenter sowohl in der Erwerbsfähigkeit zu unterstützen, als auch die Ressourcen im Bildungsbereich, im handwerklichen Bereich, im hauswirtschaftlichen Bereich etc. zu erkennen, sie zu fördern und zu (unter-)stützen. Ziel ist es auch, effektive Bildungsprogramme für Neuanfänge in verschiedenen Lebensphasen bereitzuhalten.

Dabei kommt der Vermittlung von Sozial- und Schlüsselqualifikationen eine hohe Bedeutung zu. Die Teilnehmer/innen (TN) erlernen dabei im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten einen strukturierten Tagesablauf, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Sorgfalt etc. Hierzu werden die TN in verschiedenen Einsatzfeldern eingesetzt, die ihnen die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten Schritt für Schritt zu erweitern. Ergänzend dazu erhalten sie in parallel angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen eine gezielte Förderung, um die individuellen Hemmnisse durch einen konkreten Maßnahmeplan abzubauen.

Die Qualifizierungsangebote werden nach einer ausführlichen Defizit-Ressourcen-Analyse durchgeführt, damit möglichst individuell gefördert werden kann. Um die vereinbarten Ziele zu erreichen, ist die Betreuung mit einem ganzheitlichen Ansatz durch Sozialarbeiter/innen und Pädagogen/Pädagoginnen und Vorarbeiter wichtig.

Qualifizierungsmodule sind u.a. handwerklich-technisch oder sozial orientierte Trainingsmaßnahmen, dazu wurden auch zwei Werkstattbereiche für Metall und Holz und eine Änderungsschneiderei ausgestattet, sowie weitere Qualifizierungsmöglichkeiten in den Bereichen Maurer/in, Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft, Erzieher/in oder Altenpflege geschaffen.

In allen Qualifizierungsbereichen werden grundlegende Kenntnisse der jeweiligen Ausbildungsberufe vermittelt.